Losung für Dezember

Gott spricht:
Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, 
soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit
und Heil unter ihren Flügeln. 
Maleachi 3,20

Angedacht

Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie Dich behüten auf all Deinen Wegen, dass sie Dich auf Händen tragen, damit Du mit Deinem Fuß nicht gegen einen Stein stößt. (Ps 91,11ff)

Liebe Gemeinde,

dieser Bibelvers ist ein oft gewählter Taufspruch und ziemlich extrem. Er drückt wohl das aus, was Eltern ihren Kindern wünschen. Keine Frage. Er drückt wahrscheinlich auch aus, was alle Menschen ihren Lieben und letztlich auch sich selbst wünschen. Getragen, sicher und ohne Anstoß zu leben... 

Hier geht es zur vollständigen Andacht

KiGo

 
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Neues von

Rabe Raffael
Schaut doch mal nach:

Gottesdienste/KiGO

 

Presbyterium

 

Vorsitzender
Foto Felix

Pfarrer Felix Schikora
geb. 1982
verheiratet, 1 Kind
Randerath 

 

 

stellv. Vorsitzender
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Thomas Dijkstra

geb. 1964
verh., 3 Kinder
Süßwarenindustriemeister
Dremmen

 

 

Kirchmeisterin +  Prädikantin

Jessica Janssen

geb. 1980
verh., 1 Kind
Produktmanagerin Industrie
Kraudorf

 

stellvertr. Kirchmeister

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Berthold Rick

geb. 1978
verh., 2 Kinder
Heizungsbauer
Randerath

Mitglied

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Ruth Junglas

geb. 1967
verh., 2 Kinder
Übersetzerin
Dremmen

 

 

 Mitglied

Frank Wolff

geb. 1966
verh., 1 Kind
Verfahrensmechaniker für Kunststoff &
Kautschuktechnik
Dremmen

 

 Mitglied

Ilona Boms

geb. 1966
verh., 2 Kinder
Küsterin
Randerath

 

Mitglied

Kail

Victor Kail

geb. 1981
verh., 2 Kinder
Fachlehrer am Berufskolleg Erkelenz
Dremmen

 

Jugendpresbyterin

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Finja Rick
geb. 2009

Schülerin der Realschule Heinsberg
Randerath

 

 

 

 

 

 


Viel Glück und viel mehr…

 …gibt es ab sofort im „Segensbüro“ unserer fünf Kirchengemeinden im Kooperationsraum. Wer weiß, vielleicht heißt es am Ende gar nicht Segens-Büro, sondern Segens-Schmiede oder -Agentur oder -Werkstatt. Sie merken schon: Alles ist noch im Aufbau. Segen zu vermitteln an Menschen, die Segen suchen, ist das Ziel. Dabei geht es nicht nur ganz klassisch um den Segen bei einer Taufe, Trauung oder Beerdigung. Schon da wissen viele nicht mehr so genau, an wen Sie sich wenden sollen und was Sie erwartet. Können wir das mitgestalten? Selbst die Musik auswählen? Geht die Taufe auch am See oder die Hochzeit an Schacht 3? Warum nicht? Es ist Ihr Moment. Wir sind an Ihrer Seite und begleiten Sie ganz individuell. Wenn das Leben plötzlich anders ist, und Sie Kraft brauchen für das, was jetzt vor Ihnen liegt. Und auch wenn es etwas zu feiern gibt, und Sie voller Erwartung in einen neuen Lebensabschnitt starten, ist das „Segensbüro“ für Sie da. Dabei wird nicht immer Pfarrer Titus Reinmuth selbst tätig, auch die übrigen Pfarrerinnen und Pfarrer der Region sowie Jessica Janssen als Prädikantin sind ansprechbar und lassen sich vermitteln.

Darüber hinaus wird es Gottesdienste und Events geben, bei denen sich Menschen ganz spontan persönlich segnen lassen können: vom Segen für Verliebte am Valentinstag über eine Pop-up-Hochzeit im Sommer, einem Segen für werdende Eltern im Krankenhaus, bis hin zu einem Segensgottesdienst für Trauernde im November.

In den nächsten Wochen und Monaten wird alles Gestalt annehmen, es wird eine Homepage geben und Social-Media-Kanäle. Bis dahin ist das Segensbüro mit Pfarrer Titus Reinmuth schon erreichbar unter 0175-7898530.

Titus Reinmuth ist Pfarrer im „Segensbüro“

Morgens trinke ich meinen ersten Kaffee allein auf der Terrasse, ganz egal ob die Herbstsonne scheint oder Nieselregen fällt. Ich mag diesen Moment sehr. Dann begrüße ich den Tag, atme die frische Luft und schicke ein kleines Dankgebet gen Himmel. Sie merken schon: Ich genieße das Leben. Denn nichts davon ist selbstverständlich. Meist verabschiede ich danach meine Frau, sie ist Ergotherapeutin und macht sich auf den Weg zu ihren Patientinnen und Patienten. Ich gehe dann rauf an den Schreibtisch oder ans Telefon. Dann ist vielleicht eine Radiosendung zu besprechen oder ein Gottesdienst vorzubereiten.

Ich bin Titus Reinmuth und seit dem 1.9. mit halber Stelle Pfarrer in Ihrer Region. Die Stelle ist an die Gemeinde in Hückelhoven angeschlossen, meine Arbeit zielt aber auf die ganze Region in dem sich neu bildenden Kooperationsraum. Alle beteiligten Gemeinden haben beschlossen, ein sogenanntes „Segensbüro“ einzurichten. Und das darf ich zusammen mit anderen aufbauen. Dazu an anderer Stelle mehr. Mit der anderen Hälfte meiner Arbeitskraft bin ich weiterhin Rundfunkpfarrer und betreue z.B. das „Geistliche Wort“, eine zwanzigminütige Sendung sonntags um 8:40 Uhr auf WDR 5. Dazu Radiogottesdienste im Deutschlandfunk, die aus NRW kommen.

Mit dem „Segensbüro“ komme ich beruflich zurück in eine mir vertraute Region, denn bis 2012 war ich Gemeindepfarrer in Wassenberg. Da leben meine Frau und ich nach wie vor, unsere erwachsene Tochter studiert in Konstanz. Wenn mich jemand fragt „Und was machen Sie so?“ könnte ich auch sagen, ich bin Autor, Songschreiber, Bassist… dazu gerne mal mehr bei einer Tasse Kaffee. Für Sie hier vor Ort bin ich zuerst Ihr Seelsorger, der Sie gerne begleitet in den Umbrüchen des Lebens. Wenn es schwer wird oder wenn etwas zu feiern ist. Eigentlich immer, wenn man sich Gottes Segen wünscht.

Ich freue mich, Sie bald kennenzulernen,

Ihr Pfarrer Dr. Titus Reinmuth

Vorgeschmack auf das, was kommt

 

Anfänge, oft sind sie verheißungsvoll, und jeder verheißungsvolle Anfang ist ein kleiner Vorgeschmack auf den großen, den Johannes in der Offenbarung voraussieht. Er trägt den Namen „Alles neu“ und beginnt, wenn Gott selbst unter den Menschen wohnen wird.

Noch warten wir auf diesen großen Anfang. Aber wir haben die kleinen, die schon erzählen vom „Alles Neu“, das Gott selbst einmal groß werden lässt.

Das Jahr beginnt: 365 Tage, nagelneu und voller Möglichkeiten. Eine eben aufgeschlagene Seite, noch ohne Kleckse, Eselsohren, Knicke oder Fehler.

Jeder dieser Tage beginnt mit einem neuen Morgen. Die Vorhänge aufziehen und sich überraschen lassen von dem, was dort wartet. Manchmal scheint der Morgen wie eben erschaffen, so frisch. Manchmal so grau, als träge er noch die Sorgen von gestern und wolle sich gleich wieder schlafen legen.

Doch: Die kleinen Anfänge, sie bleiben nicht unversehrt. Auch im neuen Jahr wird eine erste Nachricht mich erreichen, die mir das Herz schwer macht.
Und in manchen Tagen werden noch die grauen Sorgen von gestern ragen und mich müde machen.

Noch wohnt das „Alles Neu“ in der Zeit. Immer wieder ist es da, klein und versehrbar und nie für die Ewigkeit. Und doch schon ein Vorgeschmack auf das große „Alles Neu“, das Gott selber verspricht.
Das beginnt mit einer Heilung. Gott wischt Tränen ab, stillt Schmerzen, schickt den Tod in den Tod. Unvorstellbar, doch so sieht es der Seher Johannes voraus: Das neue Leben, es wird unversehrt sein. Nicht auf die irdische Weise, nur einen Moment lang, nachdem es gerade begonnen hat. Sondern auf die ewige Weise, ohne die Spuren der Zeit, in der alles vergehen muss. Auf Gottes Weise, die Dauer verleiht und sich uns schenkt für die Ewigkeit.

(Tina Willms)

Vom Kooperationsraum über die Fusion hin zum Möglichkeitsraum

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Da stehen Sie, ganz unterschiedliche Menschen in schwarzer Montur. Offensichtlich alle berufen zum Dienst am Wort Gottes. Vielen von Ihnen werden den einen oder die andere schon kennen. Wieder andere sind dem Namen nach bekannt. Bisher immer in ihren eigenen Gemeinden. Seit diesem Jahr ganz offiziell zusammen auf dem Weg in eine große Gemeinde.  Manchen macht dabei das Wort Fusion Angst. Es klingt nach Verlust von Identität und Möglichkeiten. Die Erfahrung der letzten Monate zeigt aber: Wir gewinnen mehr durch die Gemeinschaft mit anderen, als wir verlieren. Die Kolleginnen und Kollegen in der Region haben viele Talente. Keine Predigt gleicht der anderen. Ideen und Perspektiven, auf das was Kirche heute sein soll, sind vielfältig. Das ist kein Selbstzweck. Das erkennen wir als echte Möglichkeit für die Gemeinde. Denn so haben Sie nicht nur den einen Pfarrer/die eine Pfarrerin oder Prädikantin. Sie haben sechs spannende Persönlichkeiten, die für die Sache Gottes eintreten. Damit wird möglich, dass trotz sinkender Stellenanteile, das Angebot der Gemeinde breiter wird.
Wir dürfen am Lago ein Tauffest feiern und sagen: Das sind wird.
Wir dürfen in Ratheim die Entwicklung eines Stadtteils begleiten und sagen: Das sind (auch) wir.
Wir dürfen in Hückelhoven schöne Gottesdienste im Friedenpark und in der Denkmalkirche feiern uns sagen: das sind (auch) wir. 
Wir dürfen in Gangelt bei Gospel fröhlich mitsingen und sagen: Das sind (auch) wir.
Darum spreche ich gar nicht so oft von Fusion. Ich spreche und erzähle viel lieber von den neuen Möglichkeiten. Ich erkenne in dem, was die Zukunft bringt, einen Möglichkeitsraum. Denn wo Menschen sich trauen zu sagen: Wir tun das gemeinsam, da eröffnen sich Möglichkeiten. Das läuft nie ohne Konflikte. Das wird kein „Ponyhof“, wie man so nett sagt. Aber es wird auf jeden Fall etwas, auf das wir uns alle freuen können.

 

Gemeinsam Zukunft gestalten

Rückblick: Workshoptag im Haus Overbach

Die Steuerungsgruppe zur anstehenden Gemeindefusion traf sich zu einem arbeitsreichen und intensiven Workshoptag am 12.Juli im Haus Overbach.
Nach einer kurzen Einführung und Vorstellung einiger Arbeitsmethoden ging es dann in verschiedenen Kleingruppen weiter. Die Ergebnisse der Kleingruppen wurden dann jeweils den anderen Teilnehmer*innen vorgestellt und untereinander wertvoll diskutiert.
Ziel war es, die neue Großgemeinde gedanklich voran zu bringen mit einem Blick auf eine lebendige Zukunft.
Wer Interesse hat, sich thematisch einzubringen, ist herzlich eingeladen. Eine Auflistung der Arbeitsgruppen finden Sie hier:

  • Personalgruppe
  • Finanzen & Immobilien
  • Trägerschaften
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Ehrenamt
  • Gesetz & Recht / Verfassung
  • Gottesdienst & Liturgie

Melden Sie sich dazu, oder wenn Sie Fragen haben, einfach bei Jessica Janssen.

 

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