Losung für September

Jesus Christus spricht:
Wer sagt denn ihr, dass ich sei?

Matthäus 16,15

Andacht zur Jahreslosung

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Lesen Sie HIER die Andacht

 

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Verschiedenes

Schultankstelle

 

Ob nach den Ferien wirklich alles fast normal läuft in den Schulen? Wir wollen es hoffen. Sicher ist aber, dass die Kinder und Jugendlichen (wieder) neues Material brauchen:
Taschen, Mappen, Beutel, Stifte, Bücher, Hefte, und, und, und.
Manche Familien sind dadurch finanziell sehr belastet – zumal, wenn mehrere Kinder auszustatten sind.

Wir helfen schnell und anstandslos mit Materialien oder Einkaufsgutscheinen aus.
Man kann uns direkt über das Gemeindebüro oder Pfarrerin Dickmann ansprechen, Schüler*innen der Grundschule Randerath auch über die Schule selbst unter dem Stichwort „Schultankstelle“

 


 

 

„Bestattung ohne Kirche“

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Als ich vor mehr als 30 Jahren in unsere Gemeinde kam, war Sterben und Tod kirchlich noch ganz anders eingebunden. Sehr viel öfter als heute wurde ich zu Schwerkranken gerufen, um einen Segen zu erteilen oder zu gerade Verstorbenen, um mit den Angehörigen am Bett noch Andacht zu halten.
Das ist inzwischen selten geworden und ich vermute, nicht nur in unserer Gemeinde.

Was mir erst seit einiger Zeit begegnet ist die Tatsache, dass auch Bestattungen von Gemeindemitgliedern ohne kirchliche Begleitung erfolgen.
Manchmal bekommen wir von Bestattern die Information, aber längst nicht immer, sodass diese Menschen einfach aus unserem Blickfeld verschwinden, ohne dass wir die Hintergründe kennen.

Mich hat das sehr irritiert.
Warum sprechen mich Angehörige nicht mehr an, um sie in dieser schweren Abschiedsphase zu begleiten und die kirchliche Trauerfeier mit ihnen zu gestalten?
Zumal ja keinerlei Kosten damit verbunden sind, ganz gleich in welcher Form und mit welchem Zeitbedarf dies vonstattengeht.

Wir sind als Pfarrer/innen intensiv in der Seelsorge ausgebildet und haben umfangreiche Erfahrung darin, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Angehörigen bei ihrer je eigenen Trauerarbeit und der Abschiedsgestaltung aufzunehmen.
Trauernden beizustehen und Verstorbene mit Gottes Zuspruch zu verabschieden – das sind christliche Grundaufgaben.

Gott lässt uns nicht fallen, weder in unserer Trauer noch in unserem Tod. Seine bleibende Nähe zuzusprechen und erfahrbar zu machen, seine Verheißung des ewigen Lebens zu verkünden und dem Tod entgegenzustellen, das ist mir ein Anliegen als Gemeindepfarrerin. Das möchte ich von Herzen gerne tun für die, die mir anvertraut sind bzw. die sich mir anvertrauen.

Wie nehmen Sie, liebe Gemeindeglieder, das wahr?
Gerne können Sie mir eine Rückmeldung geben – persönlich, telefonisch, per Email.

Ist es für Angehörige einfacher, alles in einer Bestatterhand zu belassen, unabhängig von den Kosten?
Ist es eine zunehmende Kirchenferne, die bedingt, dass Menschen gar nicht mehr um die Möglichkeit der geistlichen Begleitung wissen?
Oder ist es eine Abkehr von Kirche und eine Zeichensetzung eben dafür?

Zum Schluss noch eine Bitte: Selbstverständlich muss sich niemand dafür rechtfertigen, Angehörige ohne Kirche bestatten zu lassen. Aber eine kurze Meldung über den Tod eines unserer Gemeindeglieder – und wenn es nur über den Bestatter ist – wäre hilfreich für uns. Wir könnten unsere Listen zeitnah korrigieren und, wenn gewünscht, Verstorbene im Gemeindebrief aufführen und am Ewigkeitssonntag mit bedenken.

Gerne bin ich auch bereit, im Zweifelsfall unverbindlich zu beraten.
Wie auch immer Sie darüber denken: Gott sei mit Ihnen, wenn Sie um einen lieben Menschen trauern müssen, er stelle Ihnen Wegbegleiter zur Seite, die Sie trösten und gebe Ihnen Zeichen, die Ihnen guttun.

Ihre Pfarrerin Beate Dickmann


Gott und die Welt Treffen am 16. August und 20. September

„Vater unser im Himmel …“, so beten Christinnen und Christen überall auf der Welt: im Gottesdienst, in der täglichen treuen Hinwendung zu Gott, als Stoßseufzer in Zeiten der Not. Es ist das Gebet derer, die ihr eigenes Leben und das anderer Gott anvertrauen möchten. Jesus selbst hat es seinen Jüngern – und damit auch uns – geschenkt. Am 16. August wollen wir dieses Gebet betrachten, uns seine kunstvolle Struktur erschließen und nach der Bedeutung der einzelnen Bitten fragen. Besonders die Bitte „… und führe uns nicht in Versuchung“ hat immer wieder zu Kontroversen geführt. Zuletzt hat Papst Franziskus diese Debatte im Jahr 2017 neu angestoßen mit seinem Vorschlag, man solle besser übersetzen und sprechen: „… und lass uns nicht in Versuchung geraten“ oder „… und verlass uns nicht in der Versuchung.“ Dieser herausfordernden Bitte und der Frage wie sie theologisch diskutiert wird, werden wir am 20. September einen eigenen Abend widmen.

Mirjamsonntag am 10. September um 11 Uhr

`Visionärinnen gestern und heute´ steht in diesem Jahr als Überschrift des Mirjam-Sonntages, den wir in unserer Gemeinde am 10. September um 11 Uhr feiern. Unser Mirjam-Team hat den Vorschlag einer Frauengruppe aus Bonn aufgegriffen und taucht dabei in die Welt geistreicher Frauen ein. Frauen, die sich mit dem Vorfindlichen nicht abfanden und sich der sogenannten Realität nicht vollends auslieferten, sondern Ausschau hielten nach dem göttlichen Schimmer hinter den persönlichen Erfahrungen und Ereignissen. Sie glaubten an El Roj, eine göttliche Wirklichkeit, die auf sie schaut und ihnen selbst eine Schau ermöglicht. Wer diese Sicht über die Grenzen des für alle Wahrnehmbaren hinaus lächerlich macht, entzaubert nicht nur die Welt, sondern versucht zu verwischen, was eigene innerweltliche Interessen aushebeln könnte. Lassen Sie sich in diesem Gottesdienst inspirieren und überraschen, welche Visionärinnen uns begegnen.

Einladung zur Gemeindeversammlung am 24. September

Im Anschluss an unseren Gottesdienst am 24. September um 10 Uhr, den wir mit Abendmahl feiern, laden wir Sie zu unserer diesjährigen Gemeindeversammlung ins Gemeindezentrum
ein. Die Tagesordnung entnehmen Sie bitte den Aushängen, sowie den Abkündigungen und unserer Homepage. Unter anderem werden wir über den Stand der Baumaßnahmen, die Zukunft unserer Gemeinde, sowie die Kandidaten der Presbyteriumswahl berichten. Wir freuen uns auf den Austausch und hoffen auf rege Teilnahme.

 

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Dringend Nachfolge für die Leitung der Krabbelgruppe gesucht

Damit unsere beliebte Krabbelgruppe auch nach den Herbstferien weiter stattfinden kann, suchen wir eine neue Leiterin, die Interesse hat, eine Gruppe von Kleinkindern, gemeinsam
mit ihren Müttern bzw. Vätern (oder Großeltern) zu leiten. In dieser Gruppe haben die Erwachsenen die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen. Gleichzeitig erleben sie ihre
Kinder gemeinsam im Umgang mit anderen, lernen Spiele und kreative Angebote kennen und verbringen mit ihrem Kind eine intensive Zeit. Die Kinder wiederum erleben sich und andere
im gemeinsamen Spielen, Singen und Bewegen. Damit erfahren sie sich auch im sozialen Kontext und entdecken die Freude am Miteinander. Das heißt, das Anleiten von Spielen für die
Kinder und die Kommunikation mit Eltern und Kindern sollte zu Ihren Fähigkeiten gehören und Freude bereiten. Eine formale Qualifikation ist zwar grundsätzlich begrüßenswert aber nicht
Voraussetzung. Durchaus vorhanden sein sollte aber die Bereitschaft zur Weiterbildung in entsprechenden Seminaren oder Hospitationen bei anderen Eltern-Kind-Gruppen. Die Tätigkeit kann mit einem Honorar vergütet werden. Wir freuen uns, wenn Sie über das Gemeindebüro unter Tel.: (0 24 53) 26 00 Kontakt mit uns aufnehmen!

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Ein Blick hinter die Kulissen

Die letzte Sitzung unseres Presbyteriums vor den Sommerferien fand am 19. Juni statt. Hinter uns lag das erste Halbjahr mit vielen Terminen und einer Menge Arbeit, die alle ehrenamtlich leisten. Warum also nicht die Arbeit mit dem Schönen verbinden, dachten wir uns, und so fand die letzte Sitzung vor der Sommerpause im Garten unserer Kirchmeisterin statt. Im Schatten und mit kühlen Getränken konnten wir uns auf angenehme Weise durch die Tagesordnung arbeiten und das Halbjahr mit gutem Gewissen hinter uns lassen. Als Dankeschön für die geleistete Arbeit richtete unserer Kirchmeisterin im Anschluss ein „Grillen“ für alle aus und sorgte so auch für das leibliche Wohl. In geselliger Runde konnte der Abend auf diese Weise in guter Stimmung ausklingen und alle wurden mit guten Segenswünschen in die Sommerpause geschickt. Wir waren uns alle einig: das sollten wir unbedingt wiederholen, schließlich darf bei der vielen Arbeit auch das Vergnügen nicht zu kurz kommen.

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Grußwort Pfarrerin Beate Dickmann

Liebe Gemeindeglieder,
wie wahrscheinlich manche wissen, bin ich zur Zeit aus gesundheitlichen Gründen nicht im Dienst – das nun schon seit Ende Januar und mit noch nicht absehbarem Ende. Hintergrund ist ein umfassendes Erschöpfungssyndrom. Nachdem erst „Burn-Out“ vermutet wurde, zeichnet sich inzwischen immer mehr ab, dass es sich um eine Langzeitfolge meiner Covid-Infektion letzten Jahres handelt. Leider sind bei Post-Covid aber Therapie und Prognose noch vage. Mein Bestreben ist es, sobald wie möglich wieder dienstfähig zu werden – ich bin bei guten Ärzten und Therapeuten in Behandlung. Aber weiterhin heißt es vor allem: Geduld haben! … und wer mich kennt, weiß, dass das nicht gerade meine Stärke ist. Bedanken möchte ich mich bei allen, die meinem Mann, der seit Februar an Krebs erkrankt ist, und mir ihre Verbundenheit gezeigt haben durch Briefe und Karten, E-Mails und WhatsApp, Anrufe und Besuche. Es tut gut zu wissen, wie viele an uns denken und uns in ihre Gebete einschließen! Bedanken möchte ich mich bei allen, die die Vakanz so gut auffangen, dass (fast) alles in unserer Gemeinde seinen normalen Gang gehen kann: besonders bei unserer Kirchmeisterin und Prädikantin Jessica Janssen, die neben ihrem Beruf unermüdlich im Einsatz ist, aber auch bei den anderen Ehrenamtlichen, die nun für ihren Bereich Hauptverantwortliche sind. Bedanken möchte ich mich bei meinen Kolleg*innen, die Vertretungsaufgaben übernehmen, insbesondere Felix Schikora, dem der KU anvertraut ist und Kornelia Imig, die – nicht nur – als seelsorgliche Ansprechpartnerin da ist. Mir fehlt meine Gemeinde, mir fehlen meine Konfis, mir fehlen meine Gruppen, mir fehlen meine Schüler*innen, meine Gottesdienste und, und, und.
Ich hoffe und bete, dass dieser Zustand ein vorübergehender ist, aber ich weiß mich bei alledem in Gottes guter Hand – gehalten und gestärkt.
Ihnen / Euch allen herzliche Grüße
und Gottes Segen

Ihre Pfarrerin Beate Dickmann