Losung für Dezember

Gott spricht:
Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, 
soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit
und Heil unter ihren Flügeln. 
Maleachi 3,20

Angedacht

Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie Dich behüten auf all Deinen Wegen, dass sie Dich auf Händen tragen, damit Du mit Deinem Fuß nicht gegen einen Stein stößt. (Ps 91,11ff)

Liebe Gemeinde,

dieser Bibelvers ist ein oft gewählter Taufspruch und ziemlich extrem. Er drückt wohl das aus, was Eltern ihren Kindern wünschen. Keine Frage. Er drückt wahrscheinlich auch aus, was alle Menschen ihren Lieben und letztlich auch sich selbst wünschen. Getragen, sicher und ohne Anstoß zu leben... 

Hier geht es zur vollständigen Andacht

KiGo

 
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Neues von

Rabe Raffael
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Gottesdienste/KiGO

 

Verschiedenes

Schultankstelle

 

Ob nach den Ferien wirklich alles fast normal läuft in den Schulen? Wir wollen es hoffen. Sicher ist aber, dass die Kinder und Jugendlichen (wieder) neues Material brauchen:
Taschen, Mappen, Beutel, Stifte, Bücher, Hefte, und, und, und.
Manche Familien sind dadurch finanziell sehr belastet – zumal, wenn mehrere Kinder auszustatten sind.

Wir helfen schnell und anstandslos mit Materialien oder Einkaufsgutscheinen aus.
Man kann uns direkt über das Gemeindebüro oder Pfarrerin Dickmann ansprechen, Schüler*innen der Grundschule Randerath auch über die Schule selbst unter dem Stichwort „Schultankstelle“

 


 

Kasualien mal anders

Bereits im letzten Jahr durfte ich zwei Brautpaare unter freiem Himmel trauen und 1 Brautpaar in einer festlichen Burg. In diesem Jahr konnte ich erstmalig einen Täufling in einem ganz besonderen Ort taufen: auf der Wiese der Uroma! Was für ein besonderer Tag an einem besonderen Ort.

Immer wieder werde ich bei diesen Amtshandlungen erstaunt gefragt: „Das ist möglich?“ Oftmals höre ich auch den verwunderten Satz: „Das hätte ich nicht gedacht, dass das erlaubt ist – wie schön!“
In beiden Fällen ist meine Antwort jedesmal ein klar ausgesprochenes JA. Ja es ist möglich, ja es ist evangelisch, ja es ist eine Amtshandlung und damit ganz offiziell. Es muss nicht innerhalb der Kirchenmauern stattfinden – Kirche kann an jedem Ort sein, wo Menschen im Namen Gottes zusammenkommen und seinen Namen preisen. Und das darf heutzutage auch ganz modern sein und auf die Wünsche der Familie angepasst werden. Die Hochzeits- oder Taufgesellschaft erlebt derartige Feiern noch einmal auf besondere Weise; nicht nur die Handlung an sich, die ausgewählte Musik und die persönlichen Worte jagen einem Gänsehaut auf die Arme oder bringen Tränen zum Lauf, auch der Wind, der einem um den Kopf weht, die Vögel, die rings herum fröhlich pfeifen, der Geruch von frischem Gras und der Blick in die Natur sorgen für eine unvergessliche Stimmung. Auch für mich war es ein besonderes Erlebnis, unter einem sehr alten Baum stehend, die frohe Botschaft zu verkünden und in die freudigen Gesichter der Gottesdienstteilnehmer zu blicken. Zwar machen wir schon seit Jahren regelmäßig Gottesdienste im Freien, aber offensichtlich hat es sich noch nicht rumgesprochen, dass auch Kasualien unter freiem Himmel möglich sind. Inzwischen entscheiden sich viele Paare, trotz Kirchenzugehörigkeit, eine „freie“ Trauung zu zelebrieren, weil sie einfach nicht in einem Kirchengebäude heiraten wollen oder lieber direkt an dem Ort, an dem auch die anschließende Feier stattfindet. Warum also nicht gleich eine evangelische Trauung daraus machen und mit dem Segen Gottes in die Ehe gehen? Gleiches gilt auch für eine Taufe. Sprechen Sie mich gerne an, ich informiere und berate Sie gerne. Unsere Nachbargemeinde in Heinsberg hat im Mai mit der mobilen Kirche ein Tauffest am Lago gefeiert, bei dem alle die Möglichkeit hatten, sich an diesem Ort mit Gott zu verbinden. Das spricht besonders diejenigen an, die kein eigenes Tauffest feiern, sondern lieber in einer großen Gemeinschaft bei einem gemütlichen Beisammensein den Nachmittag ausklingen lassen wollen. Wie sich daran auf jeden Fall erkennen lässt, ist hier einiges in Bewegung und vieles möglich! 

All das heisst allerdings nicht, dass Trauungen und Taufen „in“ einer Kirche unmodern und überholt sind. Ganz im Gegenteil: auch hier feiern wir wunderschöne Gottesdienste, die persönlich, modern und nach den Vorstellungen der Familien umgesetzt werden. Und das ist auch gut so, schließlich haben wir in Randerath eine zwar alte, denkmalgeschütze Kirche, die aber besonders durch ihre Schönheit und ihren Stil hervorsticht und deshalb von Vielen für diese besonderen Feste geschätzt wird. Das darf und soll unbedingt so bleiben. Wer es aber lieber anders mag, der soll wissen, dass es viele Möglichkeiten gibt, die man auf Anhieb vielleicht nicht im Blick oder in Gedanken hat.

Ihre Prädikantin Jessica Janssen

 

 

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Viel Glück und viel mehr…

 …gibt es ab sofort im „Segensbüro“ unserer fünf Kirchengemeinden im Kooperationsraum. Wer weiß, vielleicht heißt es am Ende gar nicht Segens-Büro, sondern Segens-Schmiede oder -Agentur oder -Werkstatt. Sie merken schon: Alles ist noch im Aufbau. Segen zu vermitteln an Menschen, die Segen suchen, ist das Ziel. Dabei geht es nicht nur ganz klassisch um den Segen bei einer Taufe, Trauung oder Beerdigung. Schon da wissen viele nicht mehr so genau, an wen Sie sich wenden sollen und was Sie erwartet. Können wir das mitgestalten? Selbst die Musik auswählen? Geht die Taufe auch am See oder die Hochzeit an Schacht 3? Warum nicht? Es ist Ihr Moment. Wir sind an Ihrer Seite und begleiten Sie ganz individuell. Wenn das Leben plötzlich anders ist, und Sie Kraft brauchen für das, was jetzt vor Ihnen liegt. Und auch wenn es etwas zu feiern gibt, und Sie voller Erwartung in einen neuen Lebensabschnitt starten, ist das „Segensbüro“ für Sie da. Dabei wird nicht immer Pfarrer Titus Reinmuth selbst tätig, auch die übrigen Pfarrerinnen und Pfarrer der Region sowie Jessica Janssen als Prädikantin sind ansprechbar und lassen sich vermitteln.

Darüber hinaus wird es Gottesdienste und Events geben, bei denen sich Menschen ganz spontan persönlich segnen lassen können: vom Segen für Verliebte am Valentinstag über eine Pop-up-Hochzeit im Sommer, einem Segen für werdende Eltern im Krankenhaus, bis hin zu einem Segensgottesdienst für Trauernde im November.

In den nächsten Wochen und Monaten wird alles Gestalt annehmen, es wird eine Homepage geben und Social-Media-Kanäle. Bis dahin ist das Segensbüro mit Pfarrer Titus Reinmuth schon erreichbar unter 0175-7898530.

Titus Reinmuth ist Pfarrer im „Segensbüro“

Morgens trinke ich meinen ersten Kaffee allein auf der Terrasse, ganz egal ob die Herbstsonne scheint oder Nieselregen fällt. Ich mag diesen Moment sehr. Dann begrüße ich den Tag, atme die frische Luft und schicke ein kleines Dankgebet gen Himmel. Sie merken schon: Ich genieße das Leben. Denn nichts davon ist selbstverständlich. Meist verabschiede ich danach meine Frau, sie ist Ergotherapeutin und macht sich auf den Weg zu ihren Patientinnen und Patienten. Ich gehe dann rauf an den Schreibtisch oder ans Telefon. Dann ist vielleicht eine Radiosendung zu besprechen oder ein Gottesdienst vorzubereiten.

Ich bin Titus Reinmuth und seit dem 1.9. mit halber Stelle Pfarrer in Ihrer Region. Die Stelle ist an die Gemeinde in Hückelhoven angeschlossen, meine Arbeit zielt aber auf die ganze Region in dem sich neu bildenden Kooperationsraum. Alle beteiligten Gemeinden haben beschlossen, ein sogenanntes „Segensbüro“ einzurichten. Und das darf ich zusammen mit anderen aufbauen. Dazu an anderer Stelle mehr. Mit der anderen Hälfte meiner Arbeitskraft bin ich weiterhin Rundfunkpfarrer und betreue z.B. das „Geistliche Wort“, eine zwanzigminütige Sendung sonntags um 8:40 Uhr auf WDR 5. Dazu Radiogottesdienste im Deutschlandfunk, die aus NRW kommen.

Mit dem „Segensbüro“ komme ich beruflich zurück in eine mir vertraute Region, denn bis 2012 war ich Gemeindepfarrer in Wassenberg. Da leben meine Frau und ich nach wie vor, unsere erwachsene Tochter studiert in Konstanz. Wenn mich jemand fragt „Und was machen Sie so?“ könnte ich auch sagen, ich bin Autor, Songschreiber, Bassist… dazu gerne mal mehr bei einer Tasse Kaffee. Für Sie hier vor Ort bin ich zuerst Ihr Seelsorger, der Sie gerne begleitet in den Umbrüchen des Lebens. Wenn es schwer wird oder wenn etwas zu feiern ist. Eigentlich immer, wenn man sich Gottes Segen wünscht.

Ich freue mich, Sie bald kennenzulernen,

Ihr Pfarrer Dr. Titus Reinmuth

Vorgeschmack auf das, was kommt

 

Anfänge, oft sind sie verheißungsvoll, und jeder verheißungsvolle Anfang ist ein kleiner Vorgeschmack auf den großen, den Johannes in der Offenbarung voraussieht. Er trägt den Namen „Alles neu“ und beginnt, wenn Gott selbst unter den Menschen wohnen wird.

Noch warten wir auf diesen großen Anfang. Aber wir haben die kleinen, die schon erzählen vom „Alles Neu“, das Gott selbst einmal groß werden lässt.

Das Jahr beginnt: 365 Tage, nagelneu und voller Möglichkeiten. Eine eben aufgeschlagene Seite, noch ohne Kleckse, Eselsohren, Knicke oder Fehler.

Jeder dieser Tage beginnt mit einem neuen Morgen. Die Vorhänge aufziehen und sich überraschen lassen von dem, was dort wartet. Manchmal scheint der Morgen wie eben erschaffen, so frisch. Manchmal so grau, als träge er noch die Sorgen von gestern und wolle sich gleich wieder schlafen legen.

Doch: Die kleinen Anfänge, sie bleiben nicht unversehrt. Auch im neuen Jahr wird eine erste Nachricht mich erreichen, die mir das Herz schwer macht.
Und in manchen Tagen werden noch die grauen Sorgen von gestern ragen und mich müde machen.

Noch wohnt das „Alles Neu“ in der Zeit. Immer wieder ist es da, klein und versehrbar und nie für die Ewigkeit. Und doch schon ein Vorgeschmack auf das große „Alles Neu“, das Gott selber verspricht.
Das beginnt mit einer Heilung. Gott wischt Tränen ab, stillt Schmerzen, schickt den Tod in den Tod. Unvorstellbar, doch so sieht es der Seher Johannes voraus: Das neue Leben, es wird unversehrt sein. Nicht auf die irdische Weise, nur einen Moment lang, nachdem es gerade begonnen hat. Sondern auf die ewige Weise, ohne die Spuren der Zeit, in der alles vergehen muss. Auf Gottes Weise, die Dauer verleiht und sich uns schenkt für die Ewigkeit.

(Tina Willms)

Vom Kooperationsraum über die Fusion hin zum Möglichkeitsraum

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Da stehen Sie, ganz unterschiedliche Menschen in schwarzer Montur. Offensichtlich alle berufen zum Dienst am Wort Gottes. Vielen von Ihnen werden den einen oder die andere schon kennen. Wieder andere sind dem Namen nach bekannt. Bisher immer in ihren eigenen Gemeinden. Seit diesem Jahr ganz offiziell zusammen auf dem Weg in eine große Gemeinde.  Manchen macht dabei das Wort Fusion Angst. Es klingt nach Verlust von Identität und Möglichkeiten. Die Erfahrung der letzten Monate zeigt aber: Wir gewinnen mehr durch die Gemeinschaft mit anderen, als wir verlieren. Die Kolleginnen und Kollegen in der Region haben viele Talente. Keine Predigt gleicht der anderen. Ideen und Perspektiven, auf das was Kirche heute sein soll, sind vielfältig. Das ist kein Selbstzweck. Das erkennen wir als echte Möglichkeit für die Gemeinde. Denn so haben Sie nicht nur den einen Pfarrer/die eine Pfarrerin oder Prädikantin. Sie haben sechs spannende Persönlichkeiten, die für die Sache Gottes eintreten. Damit wird möglich, dass trotz sinkender Stellenanteile, das Angebot der Gemeinde breiter wird.
Wir dürfen am Lago ein Tauffest feiern und sagen: Das sind wird.
Wir dürfen in Ratheim die Entwicklung eines Stadtteils begleiten und sagen: Das sind (auch) wir.
Wir dürfen in Hückelhoven schöne Gottesdienste im Friedenpark und in der Denkmalkirche feiern uns sagen: das sind (auch) wir. 
Wir dürfen in Gangelt bei Gospel fröhlich mitsingen und sagen: Das sind (auch) wir.
Darum spreche ich gar nicht so oft von Fusion. Ich spreche und erzähle viel lieber von den neuen Möglichkeiten. Ich erkenne in dem, was die Zukunft bringt, einen Möglichkeitsraum. Denn wo Menschen sich trauen zu sagen: Wir tun das gemeinsam, da eröffnen sich Möglichkeiten. Das läuft nie ohne Konflikte. Das wird kein „Ponyhof“, wie man so nett sagt. Aber es wird auf jeden Fall etwas, auf das wir uns alle freuen können.

 

Gemeinsam Zukunft gestalten

Rückblick: Workshoptag im Haus Overbach

Die Steuerungsgruppe zur anstehenden Gemeindefusion traf sich zu einem arbeitsreichen und intensiven Workshoptag am 12.Juli im Haus Overbach.
Nach einer kurzen Einführung und Vorstellung einiger Arbeitsmethoden ging es dann in verschiedenen Kleingruppen weiter. Die Ergebnisse der Kleingruppen wurden dann jeweils den anderen Teilnehmer*innen vorgestellt und untereinander wertvoll diskutiert.
Ziel war es, die neue Großgemeinde gedanklich voran zu bringen mit einem Blick auf eine lebendige Zukunft.
Wer Interesse hat, sich thematisch einzubringen, ist herzlich eingeladen. Eine Auflistung der Arbeitsgruppen finden Sie hier:

  • Personalgruppe
  • Finanzen & Immobilien
  • Trägerschaften
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Ehrenamt
  • Gesetz & Recht / Verfassung
  • Gottesdienst & Liturgie

Melden Sie sich dazu, oder wenn Sie Fragen haben, einfach bei Jessica Janssen.

 

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