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  Losung für August


Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele

2. Kor 5,19

 

 

Liebe Gemeindeglieder,

„Tu, was du willst“, das ist die auf den ersten Blick reizvoll erscheinende Lebensmaxime, die ich unseren Konfis zur Einleitung ins Thema „10 Gebote“ vorlege.
Sehr schnell aber zeigt sich in den darauffolgenden Diskussionen, dass die Folgen verheerend wären, würden wir nach diesem Motto leben – insbesondere für die Schwächeren und Abhängigen einer Gesellschaft.

„Tu was du willst“, das bedeutet nichts anderes, als dass die Gewissenlosen, die Starken, die Reichen, die Raffinierten das Ruder übernähmen, ohne dass ihnen Grenzen durch Gesetze, Regeln, Moral oder Gewissen gesetzt wären.

Es wundert die Konfis nicht, wenn ich ihnen schließlich eröffne, dass diese Maxime dem Bereich des Satanismus entstammt. Ich wähle diese Einleitung, um den Jugendlichen zu zeigen, dass die Freiheit einen Sicherheitszaun braucht, um nicht in Willkür abzudriften und dass die 10 Gebote, die ja mit dem Hinweis auf Gottes Befreiungstat beginnen, eben ein solcher Sicherheitszaun sind.

Meine persönliche Freiheit endet da, wo sie das Lebensrecht eines anderen beeinträchtigt oder gar bedroht.

Unser Miteinander braucht Regeln, ja auch Regeln, die meine persönliche Freiheit – zumindest eine Zeit lang – mehr einschränken, als mir lieb ist. Abstandsregeln, Maskenpflicht, Veranstaltungsverbote, verpflichtende Sicherheitskonzepte – das mag dem einen oder der anderen übertrieben erscheinen, wiederum andere fühlen sich in diesen Zeiten nur so einigermaßen geschützt.

Jesus hat in Worten und Taten deutlich gemacht, wie seine Haltung zu Geboten ist, nämlich, dass sie dem Menschen dienen und nicht der Mensch ihnen. Und der Mensch, für den sie da sind, ist – wie Jesu Handlungen zeigen – insbesondere der schwache, hilfsbedürftige, angewiesene.

Die zurzeit im Kleinen wie im Großen zu beobachtender Missachtung von Regeln – seien es die Gebote des Anstandes, der Moral, des gesunden Menschenverstandes oder gar Gesetze – ist ein Zeichen von überbordendem Egoismus. Ganz gleich ob es ich um die Aggression sogenannter Paryszenen, Verkehrsrowdytum, den alltäglichen Rassismus und Sexismus handelt oder das manchmal schier unglaubliche Verhalten von Verantwortungsträgern in Wirtschaft und Politik.

Dem Ich! Ich! Ich!, das auf Dauer jede Gemeinschaft zerstört, stellt Jesus eine andere Lebensmaxime entgegen: „Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst“.

Nur ein Gebot, eine Lebensregel, aber auf ihr fußt alles Weitere, das ein gutes, verantwortungsbewusstes und friedliches Miteinander ausmacht und dem Lebensrecht eines und einer jeden Geltung verschafft – nicht nur in Corona-Zeiten.

Es grüßt Sie herzlich

Beate Dickmann
Pfarrerin in Randerath

 

 

Wir laden ganz herzlich zu unseren gottesdienstlichen

Angeboten in Corona-Zeiten ein!

 

Liebe Gottesdienstbesucher!

 

Wie schön, dass wir nun wieder Gottesdienst miteinander feiern können!

Wir haben das vermisst - und wir haben uns vermisst!

Wir spüren gleichzeitig: Es ist anders, als wir gewohnt sind:

 

- Bitte melden Sie sich ( wenn möglich ) vorher zum Gottesdienst an

- Wir dürfen nur eine begrenzte Teilnehmerzahl in die Kirche hinein lassen

- Wir müssen eine Teilnehmerliste führen

- Wir müssen Abstand voneinander halten

- Wir tragen Mund-Nasen-Schutz beim Hinein- und Hinausgehen

- Wir dürfen leider nicht singen

- Es darf kein Chor den Gottesdienst mitgestalten

 

Deswegen bitte wir um Ihr Verständnis dafür, dass...

 

- ... Sie in der Kirche vielleicht nicht dort sitzen, wo Sie sonst sitzen

- ... der Gottesdienst anders für Sie ist als gewohnt oder erwartet

- ... dass wir bis auf weiteres auf die Abendmahlsfeier verzichten

 

Wir bitten Sie herzlich, sich nach Möglichkeit, zu den Gottesdiensten bis zum jeweiligen Freitag vorher bis 12.00 Uhr im Gemeindebüro anzumelden ( 02453-2600 Edith Ludwig )
Kurzentschlossene Besucher sind herzlich Willkommen und können - in Abhängigkeit von freien Sitzplätzen - gerne am Gottesdienst teilnehmen.

 

Weiter Informationen entnehmen Sie bitte den Predigtplänen oder fragen Sie gerne im Gemeindebüro nach.